Über Brot für die Welt und den Fußabdruck

Brot für die Welt setzt sich für globale Gerechtigkeit ein. Diese schließt auch unseren Umgang mit unserer Umwelt mit ein. Man spricht auch von „ökologischer Gerechtigkeit“. Verantwortungsvoll und bewahrend mit der Schöpfung umzugehen, ist für Christen wichtig. Denn der Mensch kann nur als Teil der Schöpfung leben. Gerechtigkeit verlangt, dass alle Menschen eine Chance auf ein würdevolles Leben haben. Und dass die nach uns lebenden Menschen eine Welt vorfinden, in der sie gut leben können.

„Füge keinen Schaden zu!“ Um diesen wichtigen Grundsatz zu beherzigen, müssen wir manches verändern. Denn Schaden entsteht heute beispielsweise, wenn die Europäische Union Futtermittel aus Entwicklungsländern bezieht und dort dafür wertvolles Land beansprucht. Schaden entsteht auch durch die subventionierten Exporte von Agrarprodukten in Entwicklungsländer. Beides gefährdet dort die Ernährungssicherheit.

Die Zerstörung der Natur, die Verknappung der Ressourcen und die Gefahren des Klimawandels schaden den armen Menschen am meisten. Sie können am schlechtesten auf solche Bedrohungen reagieren.
Für Gerechtigkeit eintreten bedeutet deshalb, behutsam mit der „Mitwelt“ umzugehen und einen fairen Fußabdruck zu hinterlassen. Dann könnten alle Menschen auf dieser Erde das bekommen, was sie brauchen und was ihnen zusteht.

Überlege Dir: Was könntest Du in Deinem persönlichen Leben ändern, das Dich zufriedener macht und gleichzeitig Deinen Fußabdruck verkleinert? Als Hilfsmittel kannst Du diesen Fußabdrucktest nutzen.

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